Über mich:

Ich - Katja Pohlers

Mein Name ist Katja Pohlers und ich lebe mit meinen Hunden und meinem Lebensgefährten auf einem Hof in der Nähe von Ochsenhausen. Genauer gesagt- irgendwo zwischen Biberach und Memmingen.

Ich liebe Hunde seit ich denken kann. Schon als Kind kümmerte ich mich gerne um unsere damaligen Mitbewohner die Rauhaardackel, oder holte sämtliche Nachbarshunde zum Spaziergang ab.

Als Erwachsener erfüllte ich mir erst den Traum, eine längere Zeit in Kanada zu verbringen- da wir (meine Eltern) eine Farm dort besaßen, konnte ich mir diesen Wunsch verwirklichen. Diese 6 Monate alleine in den Rocky Mountains hat mich sehr geprägt.

Diese Bilder sind im Hier und Jetzt 2016 entstanden, doch lassen sie in eine wundervolle Zeit zurück blicken.

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Etwas später konnte ich mir endlich meinen (anderen) Traum vom eigenen Rudel erfüllen und so zog ein felliger Freund nach dem anderen bei uns ein.

Durch meine Wissbegierde rund um das Thema Hund und  mein Interesse an kynologischen Seminaren, Vorträgen und Büchern, absolvierte ich unter Anderem auch Praktika und  durfte nach einigen Jahren mein Hobby zum Beruf und Lebensinhalt machen.

Seit ich  Border Collies für mich entdeckt habe, bin ich restlos begeistert vom Lebewesen und Lebensgefährten Hund. Ein Leben ohne sie ist für mich unvorstellbar geworden und ich bin überglücklich darüber,  meine eigene Liebhaberzucht 2008 gegründet zu haben und Border Collies züchten zu dürfen- die für mich faszinierendste Hunderasse die es gibt.

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Doch es gibt noch mehr über mein und unser Leben zu sagen!

Viele Leute können sich überhaupt nicht vorstellen wie ich lebe, oder wie das alles funktionieren soll.

Meist werde ich gefragt, ob ich denn so vielen Border Collies überhaupt gerecht werde.

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Nun: Ja ich werde ihnen gerecht, denn genauso wie sich manche Menschen für einen Karrierejob entscheiden und in diesem täglich mehr als 10 Stunden ackern, oder für eine 6köpfige Familie- was ebenso ein Fulltimejob ist, habe ich mich für das Leben mit einem Rudel entschieden.

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Meine Hunde sind meine Familie und mein Fulltimejob... meine Familie mit denen ich tagtäglich- und das den ganzen Tag verbringe ....und das natürlich bei mir im Haus...und ja auch alle Rüden und Hündinnen zusammen!

Bei dem Besuch eines holländischen Züchters, der wie dort so üblich all seine Hunde in Zwingern hält, wurde ich gefragt, ob ICH denn dann in den Zwingern leben würde, denn mit den Hunden im Haus sei das ja nicht möglich.

Nun, mein Haus ist sicherlich nicht blitzblank und Hundehaare sind genügend zu finden, doch wer sich jetzt zerkaute und verdreckte Möbel vorstellt, den muss ich leider enttäuschen.

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Ob es denn überhaupt möglich ist, mit so vielen Hunden spazieren zu gehen- werde ich gefragt...

Wir sind aufs Land gezogen, weg von „Dertutnix- und Derwillnurspielen“ damit ich mich damit nicht mehr auseinander setzten muss. Umso mehr genieße ich tägliche Spaziergänge mit einem freilaufenden Rudel, die sich nach herzenslust austoben können, da wir niemanden belästigen und auch Bauern und Jägern keinen Grund bieten, sich über uns zu ärgern.

 

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Natürlich habe ich auch den starken Partner an meiner Seite, der mir das Landleben und den Hof der dazu gehört, mit all seinem praktischen Können ermöglicht!

 

Auf der anderen Seite werde ich immer gefragt, wie ich das mache, dass meine jungen Hunde schon so viel können- ich überfordere sie doch maßlos.

Wie soll ich Hunde überfordern wenn ich ihnen doch angeblich nicht gerecht werde???

Auch dies ist einfach begründet. Da ich so viele Hunde habe, und alles, aber auch alles schon zum X-ten Mal mache und perfektioniert habe, muss ich nicht herum probieren und üben, bis mein armer Hund dann endlich kapiert, was ich von ihm will. Es reichen meist wenige Minuten Training bis wir als Team zum erwünschen Ergebnis kommen, denn ich weiß was ich tue und bei mir sitzt jeder Handgriff... und jedes „Klick“ kommt punktgenau dort an, wo es hin gehört. Nebenbei sind es ja nicht nur meine eigenen Hunde die ich trainiere, sondern unzählige Kundenhunde die mir einst Lehrer waren und heute davon profitieren.

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„Verzicht“.. Dieses Wort taucht ganz oft auf. Lustigerweise denken Leute, dass bei einem großen Rudel Hunde auf vieles verzichten müssen. Meine Hunde müssen weder auf Auslauf, Training und schon gar nicht auf Liebe verzichten, denn wir verbringen den ganzen Tag zusammen!!!

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Ich denke WENN hier jemand auf IRGENDETWAS verzichtet, dann bin ICH das ! Aber da ich dieses Leben gewählt habe, ist es auch nicht schlimm für mich. Ich verzichte gerne auf ständig neue Klamotten oder schöne Fingernägelchen, auf Abends lecker essen gehen, oder mal fein aus (wobei das ja kein Problem wäre) .. Nein mir sind T- Shirt, Jeans und die Backofen- Pizza sowieso lieber! Ich verzichte sogar auf Freunde, die sich an der Anzahl meiner Hunde messen.

 

Ich war Monate in Kanada, war in der Karibik, in Mexiko, auf den Kanaren und gefühlte 100 mal in Italien oder an der Nordsee. Ich habe vom Pottwal bis zum Grizzlybär alles in natura gesehen. Mir macht es nichts auf das jetzt noch zu verzichten. Ich hatte schon einen verdammt gut bezahlten Job, der mir nie Spaß gemacht hat, also warum soll das ein Verzicht sein.?

Alles, rein alles in meinem jetzigen Leben ist auf meine Hunde eingestellt und für sie so gestaltet, dass es passt. Es wäre für mich ein unerträglicher Verzicht dies alles missen zu müssen.

 

Es wird immer Menschen geben, die das nicht verstehen werden- müssen sie auch nicht- ist ja mein Leben!

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